Geerbtes Erbe: Verjährungsfrist bei ererbtem Pflichtteilsanspruch läuft weiter

Auch bei erbrechtlichen Ansprüchen müssen die allgemeinen Verjährungsfristen beachtet werden. So verjährt der Pflichtteilsanspruch drei Jahre, nachdem der Berechtigte von diesem Anspruch Kenntnis erlangt hat, spätestens jedoch 30 Jahre nach dem Eintritt des Erbfalls - unabhängig davon, ob der Berechtigte jemals Kenntnis erlangt. Stirbt der Erbberechtigte im Laufe dieser Zeit, stellt sich die Frage, welche Verjährungsfristen für dessen Erben gelten.

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Elternhaftung: Sparbuchguthaben des Kindes steht ausschließlich ihm zu

Es ist üblich, dass für minderjährige Kinder Sparbücher angelegt werden, auf die Geldzuwendungen anlässlich Taufe, Geburtstag, Erstkommunion o.Ä. eingezahlt werden. Das somit angesparte Geld soll dem Kind mit Eintritt der Volljährigkeit zur Verfügung stehen. Was aber gilt, wenn die Eltern vorher über das Geld verfügen?

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Pflichtteil: Schenkungen zu Lebzeiten werden im Zweifel nicht angerechnet

Um Pflichtteilsansprüche zu reduzieren, versuchen Erblasser immer wieder, den Pflichtteilsberechtigten bereits zu Lebzeiten mit Schenkungen zu befriedigen. Dabei gehen sie davon aus, dass diese Schenkungen im Erbfall automatisch auf den Pflichtteil angerechnet werden. Für die Anrechnung gelten jedoch strenge Voraussetzungen.

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